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Alternativen zu deinen ❤️ Gewürzen

Gewürze sind das Herzstück jeder guten Küche – doch leider ziehen sich beliebte Anbieter immer wieder aus dem Internet zurück, so zuletzt auch Just Spices.
Das stellt viele Fans vor die Frage: Wo bekomme ich jetzt mein Lieblingsgewürz her? Genau hier setzen wir an. Weil wir Gewürze lieben, zeigen wir dir die besten Alternativen zu Produkten von Just Spices, Ankerkraut und Co. Unser Versprechen hierbei: Wir empfehlen nur Gewürze die wir selber feiern!

Hinweis: Auch wenn Gewürze nicht mehr über Hersteller Onlineshops kaufbar sind, findest du sie oft trotzdem noch im Supermarkt! Just Spices bietet z.B. einen Storefinder indem sie dir übersichtlich zeigen wo du die Produkte offline erwerben kannst.

Deine besten Alternativen zu Just Spices, Ankerkraut & Co.

Gewürze sind das Herzstück jeder guten Küche. Sie verwandeln einfache Zutaten in echte Geschmackserlebnisse und sorgen dafür, dass aus einem ganz normalen Abendessen ein kleines Highlight wird. Doch der Gewürzmarkt ist ständig in Bewegung: Beliebte Anbieter ändern ihr Sortiment, ziehen sich aus dem Internet zurück oder verschwinden ganz vom Markt. So zuletzt geschehen bei Just Spices – ein Schritt, der viele treue Fans vor die Frage stellt: Wo bekomme ich jetzt meine Lieblingsmischung her?

Genau hier setzen wir an. Weil wir Gewürze lieben, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dir die besten Alternativen zu zeigen – egal ob es um Klassiker von Just Spices, Ankerkraut oder anderen bekannten Marken geht.

Warum der Wechsel oft schwerer fällt als gedacht

Wer sich einmal an eine bestimmte Gewürzmischung gewöhnt hat, kennt das Problem: Die gewohnte Note fehlt plötzlich, und kein Ersatz schmeckt so richtig wie das Original. Das liegt selten am Zufall. Gute Mischungen sind das Ergebnis sorgfältig abgestimmter Rezepturen, bei denen die Balance zwischen Schärfe, Süße, Säure und Würze genau stimmt.

Wenn eine Marke wegfällt, greifen viele zur erstbesten Alternative aus dem Supermarktregal – und sind enttäuscht. Dabei gibt es für fast jedes Lieblingsgewürz einen würdigen Nachfolger. Man muss nur wissen, worauf es ankommt.

Geschmack ist nicht alles

Natürlich steht der Geschmack an erster Stelle. Doch eine wirklich gute Alternative überzeugt auch bei der Qualität der Zutaten. Lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste: Steckt echtes Gewürz drin oder vor allem Salz, Zucker und Trennmittel? Hochwertige Mischungen kommen mit wenigen, klar benannten Zutaten aus und verzichten auf künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker.

Preis-Leistung im Auge behalten

Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen: das Preis-Leistungs-Verhältnis. Manche Marken verlangen Premiumpreise vor allem für die Verpackung und das Marketing. Andere bieten vergleichbare oder sogar bessere Qualität zum fairen Preis. Wir schauen deshalb nicht nur darauf, was gut schmeckt, sondern auch, was dein Budget schont.

Just Spices und Ankerkraut – zwei Platzhirsche im Vergleich

Just Spices und Ankerkraut haben den deutschen Gewürzmarkt in den letzten Jahren stark geprägt. Beide setzen auf moderne Mischungen, ansprechendes Design und eine starke Markenpräsenz. Doch sie verfolgen unterschiedliche Ansätze.

Der Just-Spices-Stil

Just Spices ist bekannt für trendige Mischungen, die genau den Nerv junger Hobbyköche treffen. Ob für Bowls, Avocado-Toast oder schnelle Feierabendküche – die Marke hat das Gewürz für jeden Food-Trend. Wenn solche Mischungen plötzlich nicht mehr verfügbar sind, entsteht eine echte Lücke. Die gute Nachricht: Viele dieser Geschmacksprofile lassen sich mit Produkten anderer Hersteller hervorragend nachbilden.

Die Ankerkraut-Welt

Ankerkraut hat sich vor allem über das Thema BBQ und Grillen einen Namen gemacht. Rubs, Magic-Dust-Mischungen und kräftige Würzkombinationen für Fleisch, Fisch und Gemüse gehören zum Kern des Sortiments. Mittlerweile bietet Ankerkraut aber auch viele gute und sehr gute Gewürzmischungen für den Alltag. Wer hier seine Favoriten verliert oder eine günstigere Alternative sucht, findet ebenfalls passende Optionen – manchmal auch von kleineren Manufakturen, die du noch gar nicht auf dem Zettel hattest.

So findest du die richtige Alternative

Damit du nicht im Trial-and-Error-Modus durch unzählige Gläschen probierst, haben wir einen einfachen Ansatz entwickelt, der dir die Suche erleichtert.

Schritt 1: Das Geschmacksprofil bestimmen

Überlege zunächst, was du an deinem alten Lieblingsgewürz besonders gemocht hast. War es die rauchige Note, die feine Schärfe, die Kräutermischung oder die süßliche BBQ-Richtung? Wenn du das Profil kennst, fällt die Suche nach einem passenden Ersatz deutlich leichter.

Schritt 2: Die Zutatenliste vergleichen

Halte die Zutatenlisten nebeneinander. Oft erkennst du auf den ersten Blick, ob zwei Mischungen ähnlich aufgebaut sind. Stimmen die Hauptzutaten überein und steht das prägende Gewürz weit oben in der Liste, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch der Geschmack passt.

Schritt 3: In kleinen Mengen testen

Bevor du gleich die große Vorratspackung kaufst, lohnt sich ein Test mit einer kleinen Menge. So findest du heraus, ob die Alternative wirklich an dein gewohntes Aroma herankommt – oder es vielleicht sogar übertrifft. Genau diesen Test nehmen wir dir in vielen Fällen schon ab.

Was unser Spice Test für dich leistet

In unserem großen Spice Test nehmen wir verschiedene Gewürze und Mischungen kurz unter die Lupe und stellen sie vergleichbaren Produkten gegenüber.

Ehrliche Vergleiche statt leerer Versprechen

Wir schauen auf Geschmack und Qualität und sagen dir offen, welche Alternative überzeugt. Keine geschönten Bewertungen– sondern echte Empfehlungen, die dir bei der Entscheidung helfe, unser Proof: Wir empfehlen nur was wir selber gut finden!

Für jede Geschmacksrichtung das Passende

Ob würziger BBQ-Rub, feine Kräutermischung, scharfe Chili-Variante oder die perfekte Note für dein Lieblingsgericht: Wir decken die wichtigsten Kategorien ab und erweitern unsere Alternativen laufend. So findest du nicht nur Ersatz für eine einzelne Mischung, sondern entdeckst vielleicht ganz neue Favoriten.

Gewürze entdecken – ohne Kompromisse

Der Wegfall einer beliebten Marke muss nicht das Ende deiner liebsten Geschmackserlebnisse bedeuten. Im Gegenteil: Es ist eine gute Gelegenheit, Neues auszuprobieren und vielleicht sogar bessere oder günstigere Alternativen zu finden, als du je gedacht hättest. Der Markt ist groß, und es gibt zahlreiche Hersteller, die mit hochwertigen Zutaten und durchdachten Rezepturen überzeugen.

Niemand sollte auf guten Geschmack verzichten müssen, nur weil ein bestimmter Anbieter nicht mehr verfügbar ist. Mit dem richtigen Wissen und ein paar gezielten Tipps findest du schnell heraus, welches Gewürz zu dir und deiner Küche passt.

Stöbere durch unseren Spice Test, vergleiche die Alternativen zu Just Spices, Ankerkraut und Co. und entdecke deine neuen Lieblingsmischungen. Damit deine Küche genauso lecker bleibt wie bisher – ganz egal, was am Gewürzmarkt gerade passiert.

Häufig gestellte Fragen zu Gewürzen

Gewürze werden nicht im klassischen Sinn „schlecht“. Das aufgedruckte Datum ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), kein Verfallsdatum. Nach Ablauf verlieren Gewürze vor allem Aroma, Farbe und Schärfe – essbar bleiben sie aber meist. Ausnahme: Feuchtigkeit, Klumpen oder Schimmel.

Meist passiert nichts – die Gewürze schmecken höchstens fad. Getrocknete Gewürze sind sehr keimarm. Problematisch wird es nur, wenn sie feucht geworden sind oder schimmeln; dann gehören sie in den Müll.

Kühl, dunkel, trocken und luftdicht verschlossen – am besten in dicht schließenden Gläsern oder Dosen. Nicht direkt über dem Herd, neben dem Ofen oder am Fenster lagern, da Hitze, Licht und Feuchtigkeit das Aroma zerstören.

Gemahlene Gewürze behalten ihr Aroma etwa 1–2 Jahre, ganze Gewürze (z. B. Pfefferkörner, Zimtstangen) 3–4 Jahre oder länger. Getrocknete Kräuter eher rund 1 Jahr. Richtig gelagert sind sie oft auch darüber hinaus verwendbar.

Trocken gelagert werden Gewürze nicht „schlecht“, sondern verlieren nur an Intensität. Kritisch wird es nur durch Feuchtigkeit: Dann drohen Klumpen, Schimmel oder Schädlinge – solche Gewürze sollte man entsorgen.

Klassisch: edelsüßes (und etwas rosenscharfes) Paprikapulver als Basis, dazu Kümmel, Majoran, Knoblauch, Lorbeer und Pfeffer. Für die ungarische Note zusätzlich etwas Chili. Salz nach Geschmack.

Muskatnuss, Ingwer und Curry passen hervorragend; dazu Pfeffer und etwas Chili oder Zimt für Wärme. Mit Kokosmilch harmonieren auch Kreuzkümmel und Koriander.

Knoblauch, Zwiebel, Oregano, Basilikum und Thymian bilden die Basis; dazu Lorbeer, Pfeffer und eine Prise Muskat. Etwas Zucker oder Zimt rundet die Tomatensäure ab.

Majoran ist das klassische Gewürz, dazu Muskat, Pfeffer, Lorbeer und etwas Liebstöckel (Maggikraut). Kümmel macht die Suppe bekömmlicher.

Typisch sind Nelken, Lorbeer, Wacholderbeeren und Piment, dazu Zimt und etwas Apfel. Eine Prise Zucker und ein Schuss Essig balancieren den Geschmack.

Kreuzkümmel (Cumin), Chili/Cayenne, edelsüßes Paprika, Oregano und Knoblauch; etwas Zimt oder dunkle Schokolade gibt Tiefe. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pfeffer, Senf, Lorbeer, Wacholder und Piment; die Soße gewinnt durch angeröstetes Wurzelgemüse, Tomatenmark und etwas Majoran an Tiefe.

Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprika und Kümmel; dazu passen Rosmarin, Majoran oder Knoblauch. Zwiebeln und Speck liefern zusätzlich Würze.

Herzhaft: Salz, Pfeffer, Muskat, Senf und Piment; dazu Brühe, Zwiebeln und je nach Region ein Hauch Zucker. Senf rundet ab.

Wacholderbeeren und Lorbeer sind typisch, dazu Kümmel, Pfeffer und Nelken. Etwas Zucker oder Apfel mildert die Säure.

Dill ist der Klassiker, dazu Zitrone, Pfeffer, etwas Knoblauch und Senf. Auch Fenchelsaat, Koriander oder eine BBQ-Rub-Kruste passen gut.

Pfeffer, Lorbeer, Liebstöckel, Petersilie und etwas Muskat; Ingwer und Kurkuma geben Wärme und Farbe. Mit Suppengrün und Salz abschmecken.

Mediterrane Kräuter wie Thymian, Oregano, Rosmarin und Basilikum, dazu Knoblauch, Pfeffer und etwas Chili oder Zitrone.

Eine Gyros-Mischung aus Oregano, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, Pfeffer, Zwiebel, Thymian und etwas Zimt; abgerundet mit Zitrone und Olivenöl.

Frische oder getrocknete Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Dill, dazu Knoblauch, Pfeffer und Salz. Für Abwechslung Kümmel oder Paprika.

Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander und Lorbeer; dazu Pfeffer, Majoran und etwas Essig oder Senf. Geräucherter Paprika gibt deftige Tiefe.

Muskat, Knoblauch und Pfeffer sind klassisch; dazu Zitrone, Chiliflocken oder Sesam. Auch Kurkuma und Ingwer passen gut.

Sumach ist ein dunkelrotes, säuerlich-fruchtiges Gewürz aus den getrockneten, gemahlenen Beeren des Gewürzsumachs. Es ist fester Bestandteil der orientalischen Küche und passt zu Salaten, Fleisch, Hummus und Za’atar.

Eine würzig-scharfe Gewürzmischung aus der US-Südstaatenküche (Louisiana). Typisch sind Paprika, Cayenne, Knoblauch, Zwiebel, Oregano und Thymian – ideal für Fleisch, Fisch und Ofengemüse.

MSG steht für Mononatriumglutamat, das Natriumsalz der Glutaminsäure. Es ist ein Geschmacksverstärker, der den herzhaften Umami-Geschmack betont. Es kommt natürlich u. a. in Tomaten und Käse vor und wird als Zusatzstoff (E 621) eingesetzt.

Umami ist keine Gewürzsorte, sondern die fünfte Grundgeschmacksrichtung neben süß, sauer, salzig und bitter. Es beschreibt einen herzhaften, vollmundigen Geschmack, der durch Glutamat entsteht – etwa in Tomaten, Pilzen, Parmesan oder Sojasoße.

Cumin ist der internationale Name für Kreuzkümmel – die getrockneten Samen eines Doldenblütlers. Er schmeckt warm, erdig und leicht scharf und ist zentral in der orientalischen, indischen und mexikanischen Küche. Nicht zu verwechseln mit Kümmel.

Piment (Nelkenpfeffer) sind die getrockneten Beeren des Pimentbaums. Das Aroma erinnert an eine Mischung aus Nelke, Zimt, Muskat und Pfeffer. Es passt zu Wild, Rotkohl, Lebkuchen und Eingelegtem.

Kurkuma (Gelbwurz) ist das gemahlene Rhizom einer Ingwergewächs-Pflanze. Es färbt intensiv goldgelb, schmeckt mild-erdig und ist Hauptbestandteil vieler Currymischungen. Der Farbstoff Curcumin gilt als gesundheitlich interessant.

Kardamom sind die Samenkapseln einer Ingwergewächs-Pflanze mit intensiv süßlich-würzigem, leicht harzigem Aroma. Verwendet wird es in der orientalischen und indischen Küche, in Chai, Lebkuchen und Glühwein.

Kurkuma passt zu Currys, Reis- und Linsengerichten, Suppen, Ofengemüse, Eierspeisen und „Goldener Milch“. Es färbt und würzt zugleich – schon eine kleine Menge genügt.

Streng genommen nein: Salz ist ein Mineral (Natriumchlorid), kein pflanzliches Gewürz. Umgangssprachlich zählt man es dennoch dazu, weil es der wichtigste Geschmacksträger in der Küche ist.

Für manche Menschen schmeckt frischer Koriander seifig. Ursache ist eine genetisch bedingte Wahrnehmung bestimmter Aldehyde – es liegt also an den Genen, nicht am Gewürz selbst.

Safran. Die getrockneten Blütennarben des Safrankrokus werden von Hand geerntet – für 1 Kilogramm braucht es Hunderttausende Blüten, weshalb Safran teurer ist als die meisten anderen Gewürze.

In üblichen Küchenmengen sind Gewürze unbedenklich. Vorsicht gilt eher bei sehr hohen, „medizinischen“ Dosen – etwa großen Mengen Zimt (Cumarin), Safran, Muskat oder Bockshornklee. Im Zweifel ärztlich abklären; dies ersetzt keine medizinische Beratung.

Mild und in kleinen Mengen vertragen Hunde z. B. Petersilie, etwas Kurkuma, Ingwer oder Basilikum. Tabu sind Zwiebel- und Knoblauchpulver, Muskatnuss, scharfe Chili sowie stark gesalzene Mischungen. Dies ersetzt keine tierärztliche Beratung.

Häufig schlecht vertragen werden u. a. Chili/Cayenne, Paprikapulver, Zimt, Nelken, Anis und fertige Mischungen mit Zusatzstoffen. Besser verträglich sind oft frische Kräuter. Reaktionen sind individuell – im Zweifel ärztlich abklären.

Das typische Imbiss-Aroma entsteht durch eine Mischung aus Salz, edelsüßem (gern geräuchertem) Paprika, Knoblauch- und Zwiebelpulver, etwas Kurkuma für die Farbe, Pfeffer und einer Prise Zucker. Nach dem Frittieren über die heißen Pommes streuen.